Berichte 2011   

Verbandsschweißprüfung am 30.10.2011 im Waldgebiet bei Hütten
Durch die vielen Unfälle mit Wild, die für das Wild nicht selten tödlich und auc meistens
mit Sach- und Personenschaden enden, haben sich bei den Jägerschaften die Nachsuchen
auf Unfallwild mit leistungsstarken Hunden auf der Wundfährte als wichtige Aufgabe, neben
Hege und Pflege herausgestellt. Für die Versicherungen sind die Wildunfälle ein unange-
nehmer Negativfaktor geworden.
Aus diesen Gründen ist die Ausbildung unserer Vierbeiner auf der Wundfährte so wichtig 
geworden.
Unsere Landesgruppe sah sich durch vielen Anfragen in der Pflicht, im Oktober nochmals
eine Verbandsschweißprüfung durchzuführen.
Für diese Prüfung am 30.10.2011 waren  6 Gespanne gemeldet, die in zwei Gruppen
durchgeprüft wurden. Bei optimalem Wetter um die 15 Grad, ging es ins Waldrevier der
Colbitz-Letzlinger-Heide. Feuchter Boden bot den Gespannen sehr gute Nachsuchenbe-
dingungen. 
Die Gruppe I unter der Führung des Richterobmanns Wilhelm Tappert und die Gruppe II
dem Richterobmann Heinz Gräber führten die die ausgelosten Gespanne zu den Fährten.
In der ersten Gruppe wurden drei Weimaraner und in der zweiten Gruppe zwei Weimaraner
und ein Rauhhaarteckel geführt.
Drei Gespanne (zwei Weimaraner und ein Rauhaarteckel) kamen durch ihre fehlerfreie
Arbeit auf der 1000m Fährte in den ersten Preis, zwei Gespanne in den zweiten Preis
und ein Gespann in den dritten Preis.
Die Fährten wurden von den Richterobmännern am 29.10.2011, gegen 13.00 Uhr mit 
Rotwildschweiß getupft.
Viele Verleitfährten von Rot-, Reh- und Schwarzwild machten die Arbeiten auf den Wund-
fährten besonders schwer. Trotz dieser schwierigen Bedingungen konnte bei allen Ge-
spannen "Bock tot" verblasen werden.
Vorm Schüsseltreiben, dass von der Bläsergruppe verblasen wurde, wurden in der Wald-
gaststätte "Alte Ziegelei" die Ergebnisse durch den Prüfungsleiter Heinz Gräber bekannt-
gegeben. Nach einem regen Erfahrungsaustausch und dem abschließenden "Jagd aus
Halali" konnte von allen Anwesenden die Heimreise angetreten werden.
Weidmannsheil
Wolfgang Steinbeck

 

Durchführung der Verbandsgebrauchsprüfungen 2011

      der Landesgruppe Sachsen- Anhalt

Auch in diesem Jahr hatten sich  10 Gespanne zur VGP beim Prüfungsleiter

und Landesvorsitzenden Heinz Gräber angemeldet. Da zu dieser Zeit

viele Prüfungsgruppen der Jagdhundevereine noch HZP und VGP

durchführten, war es nicht leicht ausreichend Verbandsrichter einzuladen.

Aus diesem Grunde wurden an zwei Wochenenden unsere VGPen durchgeführt.

 

Drei Weimaraner stellten sich am 24.09. und 25.09.11 in Satuelle/ Haldensleben

bei sehr guten Wetterbedingungen der erfahrenen Richtergruppe zur

Meisterprüfung. Bei sehr guten Niederwildbesatz ging es ins Feldrevier.

"Findus II vom Birkeneck" mit 98 Punkten und "Kim vom Hünengrab"

mit 100 Punkten zeigten sehr gute Leistungen  im Feld.

Leider nahm die dritte Hündin " Awena v.d.Waldfee“ die Federwildschleppe nicht an und kam trotz mehrmaligem Ansetzen nicht zum Stück.  Die frischen

Schwarzwildfährten waren sicherlich für sie interessanter als die

Federwildschleppe. Hier zeigte sich, daß trotz intensiver Prüfungsvorbereitung

unsere Vierbeiner keine Maschienen sind sondern Lebewesen, die auch

irgendwann mal eine Auszeit nehmen. Ich denke und hoffe, dass wir

dieses Gespann im nächsten Jahr wieder zur VGP vorgestellt bekommen.

Zur Mittagszeit ging es mit den zwei Gespannen zur Wasserarbeit.

Ein breiter mehrmals unterbrochener Schilfgürtel mit ausreichend offener

tiefer Wasserfläche ließ auf guten Stöberbedingungen schließen

Beide Weimaraner erfüllten die Stöberarbeit und Verlorensuchearbeit

im Wasser fehlerfrei so daß beide die volle Punktzahl erreichten.

 

Am nächsten Tag trafen wir uns zur Waldarbeit am Dachsbau bei Satuelle.

Beide Hunde gingen fehlerfrei auf der Übernachtfährte ; Fuchs über Hindernis und

die Kaninchenschleppe wurden ebenfalls fehlerfrei bestanden.

Auf der Fuchsschleppe hatte "Findus II v. Birkeneck" seine Probleme.

Die übrigen Waldfächer wurden ebenfalls erfolgreich abgeschlossen.

Bei den Gehorsamsfächern gab es ebenfalls keine Beanstandungen.

Mit 303 Punkten kam "Kim v. Hünengrab" unter dem Führer Ditmar Schuch in

den I.Preis und "Findus II vom Birkeneck" unter dem Führer Holger Wille

 mit 291 Punkten in den II. Preis.

 

Am 01.und 02.10.11 konnten wir ebenfalls unter optimalen Wetter- und

Prüfungsbedingungen in Susigke bei Aken in zwei Prüfungsgruppen

6 Weimaraner und ein  "Böhmischen Raubart " durchprüfen.

Die Gruppe 1 begann am ersten Tag mit 4 Hunden mit der Wald- und dann mit

der Feldarbeit, Gruppe 2 begann mit drei Hunden im Waldrevier mit

der Schweißarbeit. Fehlerfrei ging "Kleo v.d. Dianaburg", jeweils ein Rückruf

gab es bei " Heidi v.d. Biberlache" und "Kimbo von der Dianaburg".

Bei der Waldarbeit hatte nur "Kimbo v.d. Dianaburg auf der Fuchsschleppe Probleme, alle anderen Fächer wurden von allen drei Hunden erfolgreich

abgeschlossen.

Nach der Waldarbeit ging es zum Wasser, hier bewiesen alle drei Hunde

ihre Wasserfreude und  konnten diese Arbeiten mit sehr gut  abschließen.

In der Gruppe 1 wurden im Wald und Feld drei Weimaraner vom Zwinger 

„von der Dianaburg“ und ein „Böhmisch Rauhaar“ geprüft.

 Alle Hunde zeigten gute bis sehr gute Leistungen.

 Die besten Leistungen zeigte hier "Jasco v.d. Dianaburg"

mit 44 Punkten am Wasser und  100 Punkten im Feld.

Am zweiten Prüfungstag wurden alle Hunde im "Verhalten auf dem Stand" durchgeprüft.

Die Gruppe 1 ging zur Wasserarbeit und anschließend zur restlichen

Feldarbeit. Ach hier bestach „ Jasco“ mit sehr gut in allen Fächern.

Die Gruppe 2 ging am zweiten Tag ins Feld. Alle drei Weimaraner konnten im Feld überzeugen.

Bis 14 Uhr konnten alle Arbeiten abgeschlossen werden, es ging zur Auswertung und Schüsseltreiben.

In den I. Preis kamen mit 329 Punkten "Kleo v.d. Dianaburg" unter Reinhard Buß

und mit 325 Punkten " Jasco v.d. Dianaburg" unter Olaf Jenß

In den II. Preis kamen 4 Hunde und in den III. Preis 1 Hund.

Damit konnten an diesem Wochenende alle Teilnehmer zufrieden abreisen.

An beiden Wochenenden war die Vorbereitung Durchführung und Abschluss

optimal. Ein Danke an die Organisatoren, Revierinhabern, Richtern ,

Jagdhornbläsern für ihren Einsatz und die Bewirtung durch das Gaststättenpersonal.

 Weidmannsheil

Wolfgang Steinbeck

 Familientag 2011 in Susigke bei Aken in Sachsen-Anhalt

 Wie in jedem Jahr trafen sich am 10.07.2011  um 10.00 Uhr wieder alle interessierten Mitglieder der Landesgruppe mit ihren Familienangehörigen und

Freunden zum Familientag in Susigke.

   Als besonderen Gast konnten wir unseren Zuchtwart des Weimaranerklubs Herrn Giesemann mit seiner Gattin und seinem Grauen begrüßen.  Nach der Begrüßung durch unsere Bläsergruppe, die übrigens fehlerfrei ihre Signale

bliesen, gab der Vorsitzende unserer Landesgruppe Heinz Gräber den Tages-

ablauf bekannt.

 Es wurden drei Gruppen aufgestellt, die von erfahrenen Leistungsrichtern des

Vereins angeleitet wurden.

In der Welpen- und Junghundgruppe, das waren Hunde bis zum Alter von sieben Monaten, wurde an praktischen Beispielen gezeigt, was zur Ausbildung zu einem

Gehorsamen Hund notwendig ist.

 Hier wurde  gezeigt, wie man beim Jagdhund durch die Arbeit mit der Reizangel

 den Hetztrieb und die Vorsteheigenschaft fördern kann.

Die zweite Gruppe arbeitete mit Hundegespannen, die im September die Herbst-

zuchtprüfung absolvieren müssen. In dieser größten Übungsgruppe ging

ein Teil zum Wasser und der andere Teil ins Feld zur Schleppenarbeit.

Da wir einen wunderschönen Sommertag mit viel Sonne und wenig Wind

und Wolken hatten, machte den Hunden die Arbeit besonders viel Spaß. Bis zur HZP im September ist noch einige Arbeit notwendig, doch nach den gezeigten

 Leistungen ist eine gute Vorbereitung zu erkennen.

 In der dritten Gruppe wurden Hunde zur Vollgebrauchsprüfung vorbereitet.

Diese Gruppe arbeitete am Wasser, beim Hindernis und auf der Fuchsschleppe und zeigte dort schon ansprechende Leistungen.

 So gegen 12.00 Uhr wurde zum Schüsseltreiben geblasen. Neben Steaks, Brat-

würsten, Kartoffel- und Nudelsalat gab es kühle Getränke.

 Nach dem Essen ging auch die Welpengruppe zum Wasser, hier konnte man

 schon erkennen, welcher Welpe mit dem Wasser vertraut war.

Einige Familien hatten  für den Nachmittag selbstgebackenen Kuchen mitgebracht, der allen gemundet hat.

 Nach der Kaffeestunde wertete der Vorsitzende die Aktivitäten aus.

Auch unseren Gästen hat unser Familientag gefallen.

Nach einigen Signalen der Bläsergruppe wurde die Heimfahrt angetreten.

Ich denke, das dieser Tag allen gefallen hat und wir auch im nächsten Jahr wieder

so einen guten Zuspruch haben.

 Heinz Gräber bedankte  sich bei allen Helfern, der Gaststättenleitung und den

Revierinhabern für die gute Unterstützung.

Zum 20. Jahrestag der Gründung der Landesgruppe überreichte unser lang- jähriges Mitglied Wilhelm Tappert eine Riesentorte an unseren Vorsitzenden,

der schon vor der Gründung der Landesgruppe Sachsen-Anhalt die Geschicke

der Weimaranerzucht  in der ehemaligen DDR mit lenkte und leitete.

 Sein Zwinger "vom Birkeneck." hat die Zucht in der ehemaligen DDR

und später in Sachsen- Anhalt maßgeblich geprägt. Auch dafür von uns Mitgliedern ein Dankeschön.

 

 Weidmannsheil

Wolfgang Steinbeck

 

 

Verbandsschweißprüfung am 11.06.2011 bei Loburg

 Interesse der Jägerschaften an geprüften Hunden auf der Schweißfährte 

 In den letzten Jahren hat sich das Interesse der Jägerschaften auf die

Ausbildung und Prüfung unserer Vierbeiner zu leistungsstarken

auf Schweiß geprüfte Jagdhunde verstärkt. So sehen sich

die Jagdgebrauchshundevereine in der Pflicht, ihre Mitglieder

zur verstärkten Ausbildung ihrer Hunde auf der Wundfährte

zu animieren. Unsere Landesgruppe  organisiert Brauchbarkeitsprüfungen

 und Verbandsschweißprüfungen, um den Bedarf an schweißgeprüften Hunden abzudecken. So war auch in diesem Jahr die Verbandsschweiß-

prüfung am 11.06.2011 in Loburg an der  3 Weimaranergespanne und ein Deutsch Kurzhaargespann teilnahmen, der krönende

Abschluß der Ausbildung.

Bei trockenem sonnigen Wetter ging es in das Revier um Loburg.

Drei Hunde sollten auf der 20 Stundenfährte und ein Hund

auf der 40 Stundenfährte geprüft werden. Da es sich hier

um ein Hochwildrevier handelt, gab es für die Gespanne einige Verleitfährten zu erkennen und zu umgehen.

Nach der Auslosung der 20 Stundenfährten begann das Gespann

"Falka von der Loburg" unter dem Führer Peter Jaenecke ihre

Arbeit. Die Hündin arbeitete zügig, korrigierte sich einmal und kam

nach ca. 15 Minuten zum ausgelegten Stück Rehwild. Für diese

Arbeit wurde der I. Preis vergeben.

Die Deutsch Kurzhaarhündin "Ulme vom Gleistal" unter Führung

 von Jens Klinger, der die zweite Schweißfährte gezogen hatte,

kam nach einem Rückruf durch das Prüferteam in den II. Preis.

Die beste Arbeit auf der 20 Stundenfährte zeigte

die Weimaranerhündin "Fara von der Loburg" unter dem erfahrenen

Gespannführer Wilhelm Tappert. In ruhiger Manier unter Anzeigen

beider Wundbetten wurde nach ca 15 Minuten das Stück gefunden.

Nach dem Verblasen des Stückes wurde der I. Preis vergeben.

Um 11.00 Uhr ging das Gespann "Hanni vom Eulengrund" unter

Führung Marko Kuhnert auf die 40 Stundenfährte.

Eine Dickung in der Nähe der Fährte führte das Gespann zur Verleitung

so daß ein Rückruf erfolgen mußte.

Dadurch kam dieses Gespann in den II. Preis.

Nach der letzten erfolgreichen Arbeit ging es zum Schüsseltreiben

in die Unterkunft des Schweinegatters Schweinitz.

Nach der Auswertung der Arbeiten durch den Prüfungsobmann

und dem Prüfungsleiter Heinz Gräber wurde die Heimreise angetreten.

 Der Vorsitzende der Landesgruppe gab bekannt, daß im Herbst bei ent- sprechender Nachfrage noch eine Verbandsschweißprüfung durchgeführt

Werden kann.

Weitere erfolgreiche Prüfungen und ein kräftiges

Weidmannsheil wünscht

 Wolfgang Steinbeck

 

 

Verbandsschweißprüfung der Landesgruppe Sachsen- Anhalt 2011

 Am 15.05.2011 führte die Landesgruppe des Weimaranerklubs

 in Hütten bei Haldensleben in zwei Püfungsgruppen

bei optimalen Wetter- und Revierbedingungen ihreVerbandsschweißprüfung durch.

Für die Prüfung haben sich 8 Gespanne den Anforderungen gestellt.

Am 14.05.11 wurden durch die Verbandsrichter neun ca 1000m lange

Schweißfährten mit Rotwildschweiß gelegt. Die vielen vorgefundenen Wechsel

deuteten auf einen hohen Wildbesatz hin, was für die Gepanne eine schwierige Aufgabe war.

Nach der Begrüßung der Jäger und Gäste durch die Jagdhornbläser und dem

Prüfungsleiter wurden die 8 Fährten verlost. Dann ging es in zwei Prüfungs-

gruppen ins Waldrevier.Als Endstücken standen 2 Rehe zur Verfügung.

 Leichter Seitenwind, feuchter Untergrund, Gras und Farn sowie mittelalter

Kiefernbestand und Laubmischwald waren die nicht einfachen Bedingungen

für die Gespanne. Drei Gespanne mußten auf ihren Arbeiten

korrigiert werden, sodass am Ende der Prüfung gegen 12.00 Uhr fünf I. Preise

zwei II. Preise und ein III. Preis vergeben werden konnten. Sieben Weimaraner-

gespanne und ein Münsterländergespann konnten erfolgreich die schwere

Prüfung abschließen.

In Vorbereitung zur Körschau in Weimar wurde der Wesenstest

vom Prüfungsleiter vorgeführt und nochmal gezeigt, worauf man besonders

achten sollte.

Nach dem Schüsseltreiben in der Waldgaststätte Wildpark in Hütten schlossen

gegen 14.00 Uhr die Jagdhornbläser mit den Signalen "Jagd aus und Halali" den

erfolgreichen Prüfungstag ab.

 

Weidmannsheil

Wolfgang Steinbeck

 

 

Jahreshauptversammlung  2011 der Landesgruppe des Weimaranerklub Sachsen- Anhalt

 Am 27. März 2011 10.30 führte die Landesgruppe Sachsen- Anhalt ihre

diesjährige Hauptversammlung in Hütten bei Haldensleben durch.

Von 225 Mitgliedern nahmen bei sonnigem Frühlingswetter  44 Mitglieder

und 5 Gäste an der Beratung  teil. Nach den Begrüßungssignalen

der Bläsergruppe gab der Vorsitzende der Landesgruppe Heinz Gräber

die Tagesordnung bekannt.

Er gab einen ausführlichen Bericht über das vergangene Jagdjahr  und

wertete die einzelnen Prüfungen aus. Sehr gute Ergebnisse konnten

bei hoher Teilnahme an der Verbandsjugendsuche und Herbstzuchtprüfung

erreicht werden. An beiden Prüfungen zeigten sich bei den Weimaranern

die sehr gute Nasenleistung, die gute Suche und bei der HZP die Wasserfreude.

Durch die hohe Nachfrage konnten zwei VGP durchgeführt werden.

Alle Gespanne kamen vom I. bis III Preis in die Wertung.

Leider hat sich zur vorgesehenen VSwP - Prüfung nur ein Gespann gemeldet,

sodass diese Prüfung nicht durchgeführt wurde.

Im weiteren Verlauf seines Berichtes ging der Vorsitzende auf die Aktivitäten

der Landesgruppe auf die durchzuführenden Prüfungen, Zuchtschau in Weimar

und Familientag ein. Die Landesgruppe gibt im Internet in ihrer Webseite  die

Termine bekannt.

Im weiteren Verlauf seines Berichtes ging  der Vorsitzende auf das Besprochene

in der Vorstandssitzung des Klubs in Fulda ein.

Im letzten Berichtszeitraum ging die Zahl der Würfe und somit auch

die Zahl der Welpen etwas zurück.

In der Diskussion wies Herr Tappert noch mal darauf hin, dass der Landesjagd-

verband Sachsen- Anhalt durch die Einrichtung von drei Sauengattern

den Hundeführen  die Möglichkeit geschaffen hat, ihre Vierbeiner zur Brauchbar-

keit auf Sauenjagden einzuarbeiten bzw. den Nachweis zum Einsatz dafür abzulegen.

Seit Bestehens des Sauengatters in Schweinitz wurden 312 Hunde, davon 23

Weimaraner geprüft.

Unter Verschiedenes stellte Herr Oswald 3 Probleme zur Diskussion, die sich

für ihn aus den vorangegangenen Prüfungen ergeben haben.

Auch diese Thematik konnte geklärt werden.

WG Ronny Dalli, gab noch einige interessante Ausführung zur Präsens

der Landesgruppe im Internet.

Beim anschließenden Schüsseltreiben wurden Erfahrungen und Erlebnisse

mit unseren Vierbeinern ausgetauscht. Alles in allem war es eine gelungene

Veranstaltung: alle freuen sich schon auf ein Wiedersehen am 10. Juli in

Susigke bei Aken zum traditionellen Familientag.

 

 

Weidmannsheil

 

Wolfgang Steinbeck

 

 

 

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Verbandsgebrauchsprüfungen 2010 der Landesgruppe Sachsen-Anhalt

In diesem Jahr hat die Landesgruppe zwei Verbandsgebrauchsprüfungen durchgeführt.

Am 25./ 26.09.2010 wurden im Revier Satuelle und Umgebung zwei Weimaraner und zwei DD geprüft.

An beiden Tagen wurden Hunde, Hundeführer und Richter vor großen Anorderungen gestellt. Es war relativ kalt und der Dauerregen sorgte dafür, dass die Nässe bei allen bis auf die Haut durchdrang.Den Hunden schien es nicht viel auszumachen, was sich in den sehr guten Leistungen widerspiegelte.
Die Gruppe begann mit der Wasserarbeit, wo die Weimaraner-Hündin “Fara von der Loburg” mit 44 Punkten die beste Leistung erbrachte.
Bei der anschließenden Waldarbeit absolvierten die beiden Weimaraner und die DD-Hündin die Schweißarbeit fehlerfrei, der DD-Rüde unter der
jungen Führerin Andrea Heutger mußte zweimal abgerufen werden und kam dadurch leider in den III. Preis.

In den übrigen Waldfächern wurden von allen Hunden gute bis sehr gute Leistungen gezeigt. Hier zeigte “Fara von der Loburg” ebenfalls die besten Leistungen. In den Gehorsamsfächern gab es bei allen Gespannen keine Probleme.

Am Sonntag ging es ins Feld. Durch den sehr guten Wildbesatz bekamen alle Hunde die Möglichkeit, dass Benehmen am Haar- und Federwild sowie gute Manieren beim Vorstehen zu zeigen.Die gesamte Feldarbeit wurde von allen Hunden sehr gut gemeistert.

Zusammenfassend wurden zwei I. und zwei III. Preise vergeben.

“Fara von der Loburg”,W, unter Wilhelm Tappert erreichte 332 P./ I.Preis

“Venus vom Kattensohl, DD, unter Ines Heutger erreichte 305 P./ I. Preis

“Enno II vom Birkeneck”, W, unter Nico Heinecke erreichte 280 P./ III.Pr.

“Vados vom Kattensohl”, DD, unter Andrea Heutger erreichte 265 P./

III. Preis.

Die Verbandsgebrauchsprüfung bei Susigke am 02./03.10.2010 wurde unter besseren Wetterbedingungen durchgeführt. An diesen beiden Tagen schien des öfteren die Sonne und ein leichter Wind sorgte für angenehmes Klima. In zwei Prüfungsgruppen wurden vier Weimaraner und ein MV (Ungarischer Vorstehhund) geprüft. Die erste Gruppe mit drei Weimaranern begann mit der Waldarbeit und ging am Nachmittag zur Wasserarbeit. Alle Hunde zeigten gute bis sehr gute Leistungen.

Die zweite Gruppe mit einem Weimaraner und einem MV begann mit der Wasserarbeit und anschließend ging es ins Feld. Hier zeigte der ungarische Vorstehhund ”Cosa vom alten See” die besten Leistungen. Auch am zweiten Tag konnten keine Abstriche gemacht werden. Alle Hunde konnten am ausreichend vorhandenem Wild geprüft werden. Es wurden ein I. Preis, zwei II. Preise und zwei III. Preise vergeben.

“Cosa vom alten See”, MV, kam mit 330 Punkten in den I. Preis, Hundeführer: Frank Wassilewsky,

“Anka vom Hämelerberge” mit 315 Punkten in den II. Preis, Hundeführer: Sven Lege,

“Arko vom Hämelerberge” mit 279 Punkten in den II.Preis, Hundeführer: Michael Hallek,

“Danja II vom Birkeneck” mit 285 Punkten in den III: Preis Hundeführer: Jan Tennstädt und

“Irko vom Bramgau” mit 256 Punkten in den III. Preis, Hundeführer: Holger Nierling.

Es war für alle Teilnehmer, trotz sehr unterschiedlicher Wetterlagen an den Prüfungstagen, zwei gelungene Verbandsgebrauchsprüfungen. Ein Dankeschön an die Revierinhaber, Verbandsrichter und Jagdhornbläser, die für die Durchführung und Umrahmung verantwortlich zeichneten.

Ein besonderen Dank an den Prüfungsleiter Heinz Gräber, der wie immer, alles sehr gut organisiert und vorbereitet hat.

Weidmannsheil

Wolfgang Steinbeck

 

   

   

   

   


 

 
Familientag 2010 der Landesgruppe Sachsen- Anhalt


Am 04.07.2010 wurden die Mitglieder der Landesgruppe und Weimaranerfreunde zum nun schon mittlerweile traditionellem Familien- und Übungstag nach Susigke bei Aken eingeladen. Schönes Wetter und die gute Stimmung der über 80 Anwesenden sorgten für einen erlebnisreichen Tag.

Nach der Begrüßung durch die Bläsergruppe gab der Vorsitzende Heinz Gräber den Tagesablauf bekannt. Dr. Thomas Feindt und Gattin sowie die Verbandsrichter Wolfgang Steinbeck und Ditmar Schuch leiteten die beiden Gruppen mit den Junghunden an und gaben den Hundeführern Hinweise, wie sie ihre Vierbeiner auf die Prüfungen 2011 vorbereiten können. Bei den Übungen an der Dressurangel mit Haar- und Federwild zeigte auch die Jüngste mit 10 Wochen deutliches Interesse am Wild. Die ältere Gruppe, die in diesem Jahr zur HZP und VGP wollen, übten am Wasser und im Feld unter der Leitung von Herrn Tappert, der viele wichtige Hinweise für die weitere Ausbildung gab.

Um 12.00 Uhr trafen sich alle Gruppen wieder beim Schüsseltreiben.Die Gastwirtin hatte gegrillte Steaks, Würstchen und Kartoffelsalat vorbereitet, so dass sich alle stärken konnten..Unsere Junghundegruppe ging dann zum Wasser. Auch hier zeigte sich, dass selbst die Jüngsten keine Scheu vorm Wasser hatten. Nachmittags traf man sich dann in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen, um über Erlebnisse mit unseren Grauen bei der Jagd und der Ausbildung zu berichten. Für die vielen leckeren Kuchenspenden möchten wir uns an dieser Stelle besonders bedanken.

Für alle war es ein schöner Tag an dem es noch viel zu erzählen gab. Die steigende Zahl der Teilnehmer zeigt, dass ein großes Interesse an der Arbeit der Landesgruppe besteht. Wir hatten Gäste aus Niedersachsen, Brandenburg und Thüringen, denen der Familientag auch sehr gut gefallen hat.

Ein Dankeschön an die Organisatoren, Revierinhaber und Gaststättenleitung
für den gelungenen Tag.


Weidmannsheil
Wolfgang Steinbeck

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   

 

 
Verbandsjugendprüfungen am 08.04./10.04. und 11.04.2010 bei Förderstedt ( Sachsen-Anhalt)

In diesem Jahr haben sich 28 Gespanne zur Jugendsuche angemeldet, erschienen sind 27, bestanden haben 27 Gespanne.
Wie auch in den letzten Jahren standen sehr gute Reviere mit ausreichendem Wildbesatz zur Verfügung.
Am 08.04.2010 wurden in dem Revier Egeln- Nord 5 Hunde geprüft, die bei
hohem Hasenbesatz ausgezeichnete Leistungen auf der Hasenspur und Gebrauch der Nase zeigten.
Mit einem Notendurchschnitt von 71 Punkten konnte an diesem Tag alle Hundeführer mit ihren Vierbeinern zufrieden
nach Hause fahren. Durch den hohen Hasenbesatz in diesem Revier konnten alle Hunde auf Laut geprüft werden.
Zwei Hunde waren Spur-, zwei Hunde Sichtlaut, ein Hund war stumm. Suchensieger wurde mit 76 Punkten
"Faro II v. Birkeneck" unter dem Hundeführer Heinz Gräber.

Am 10.04.2010 wurden in den Revieren um Förderstedt, Egeln und Langenweddingen in
3 Richtergruppen 15 Hunde geprüft. Mit einem Punktedurchschnitt von 68 Punkten konnten auch an diesem Tag bei günstigen Wetter- und Revierbedingungen sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Suchensieger an diesem Tag wurde Holger Wille mit "Findus II vom Birkeneck" mit 75 Punkten.
Weniger gute Wetterbedingungen hatten die am 11.04.2010 geprüften Hunde.
An diesem Tag war es nasskalt bei eisigem Wind und einigen Regenschauern.
Das zeigte sich auch dann bei den Leistungen der Hunde. Mit einem Durchschnitt von 60 Punkten konnten die Vierbeiner nicht ihr optimales Leistungsvermögen zeigen.An diesem Tag wurde mit 73 Punkten der Kurzhaar "Aska vom Heidholz" unter Führung von Bernd Grau Suchensieger.
An diesen drei Prüfungstagen wurden 22 Weimaraner 3 Deutsch Kurzhaar und 2 Deutsch Drahthaar erfolgreich geprüft.
Von den 27 geprüften Hunden gaben 15 Sicht- bzw. Spurlaut.
Wie auch im letzten Jahr ein Danke an die Revierinhaber und den Organisatoren der Prüfungen, die mit für die guten Ergebnisse beitrugen.
Auch ein Danke an die Bläsergruppe, die diese Veranstaltungen mit den Jagdsignalen musikalisch abrundeten.
Das Richterkollektiv bewertete wie auch in den letzten Jahren die Leistungen der Prüflinge objektiv.
Es zeigte sich, dass wir in Sachsen- Anhalt bei den Weimaranern ein sehr gutes
Zuchtmaterial haben, das sich in den Leistungen der Hunde widerspiegelte.

Weidmannsheil

Wolfgang Steinbeck

 
 
Landesgruppe Sachsen-Anhalt

Jahreshauptversammlung 2010

In diesem Jahr wurde unsere Jahreshauptversammlung am 28.03.2010 in Bülstringen in der Altmark durchgeführt.
Pünktlich um 10.00 Uhr wurden die zahlreichen 57 anwesenden Mitglieder und Gäste durch die gemischte Bläsergruppe mit einigen Jagdsignalen begrüßt. Nach einem zünftigen Frühstück ergriff der Vorsitzende Heinz Gräber des Wort. Da die Neuwahl des Vorstandes in diesem Jahr bevorstand, gab der Vorsitzende die Tagesordnung bekannt. In seinem Rechenschaftsbericht ging er besonders auf die durchgeführten Prüfungen im letzten Jahr ein.

So konnte er berichten, dass bei der durchgeführten VJP 21 Weimaraner und 4 DD die Prüfung erfolgreich bestehen konnten. Auch zur HZP im September wurden 20 Weimaraner 1 DD und ein DK erfolgreich zur Prüfung vorgestellt. Durch die durchgeführten Übungstage , die von Vereinsmitgliedern organisiert wurden, konnten alle vorgestellten Hunde die Prüfung erfolgreich abschließen. Bei der in Satuelle und Susigke durchgeführten VGP konnten 8 Weimaraner und 1 Ungarischer Vorstehhund erfolgreich geprüft werden.
6 Weimaraner konnten im Herbst die erschwerte Schweißprüfung ( 20 h Übernachtfährte) mit sehr gutem Ergebnis bestehen.
Er bedankte sich besonders bei den Revierinhabern, Helfern und Richtern, die für die optimale Durchführung der Prüfungen verantwortlich zeichneten.
Durch die Landesgruppe wurde ein Hundeführerlehrgang durchgeführt, der von Herrn Gräber und Herrn Tappert geleitet wurde.
Weiterhin konnte der Vorsitzende berichten, dass der Landesgruppe aus den eigenen Reihen 13 Verbandsrichter und 7 Verbandsschweißrichter zur Verfügung stehen. Er informierte die Mitglieder und Gäste über die gefallen Würfe und gewölften Welpen im Berichtszeitraum.
Nach seinem Bericht wurde die Wahlkommission vorgeschlagen, die unmittelbar danach ihre Arbeit aufnahm.

Nach der Entlastung des alten Vorstandes wurde der neue Vorstand gewählt.
Heinz Gräber wurde von den 50 anwesenden Mitgliedern einstimmig als neuer Vorsitzender,
als sein Stellvertreter wurde Reinhard Buß mit 37 Stimmen gewählt. Falk Rehfeld als zweiter
Kandidat erhielt 13 Stimmen.
Nach der Wahl des neuen Vorstandes wurden Termine für die Prüfungen 2010 bekannt gegeben. Am 4.Juli 2010 soll der Familientag in Susigke durchgeführt werden.

Wilhelm Tappert gab einen Überblick über die Arbeit und Prüfung im Schwarzwildgatter Loburg - Schweinitz. Er wies nochmals darauf hin, dass mit der erfolgreich durchgeführten Prüfung die Hunde brauchbar für die Stöberarbeit auf Schwarzwild und somit bei diesen Arbeiten im Wald versichert sind.
Nach dem Schlusswort des Vorsitzenden ging es dann zum Schüsseltreiben.
Die hohe Teilnehmerzahl an der Vollversammlung der Landesgruppe zeigte, dass ein großes Interesse an der Arbeit des Vorstandes und der Landesgruppe insgesamt besteht.


Weidmannsheil
Wolfgang Steinbeck

 

Berichte 2009

Verbandsgebrauchsprüfungen 2009 des Weimaranerklubs

Landesgruppe Sachsen-Anhalt

In diesem Jahr hatten sich zur VGP 9 Gespanne gemeldet.

Am 19./20.09.2009 stellten sich in Satuelle (Altmark) 3 Gespanne und am 10./11.10.09 in Susigke in zwei Richtergruppen 6 Gespanne der Meisterprüfung.

In Satuelle begann die Prüfung mit der Feldarbeit und es wurden von allen Hunden sehr gute Leistungen gezeigt mit einem Schnitt von 93 Pkt. Am Nachmittag ging es zum Wasser. Der Teich eignete sich durch seinen breiten Schilfgürtel und Einstiegen sehr gut für diese Arbeiten. Auch hier wurden von allen Hunden ausgezeichnete Leistungen gezeigt. Der zweite Prüfungstag begann mit den Waldfächern, wo es bei keinem der Hunde große Probleme gab. Bei der Schweißarbeit zeigte “Erle II v. Birkeneck” unter Ulrich Spanger eine ruhige, jeden Verweisepunkt anzeigende Arbeit. “Apollo v. Tannengrund” unter Uwe Göricke arbeitete als Totverweiser und brachte seinen Führer sicher zum Stück. Die besten Leistungen beim Buschieren und Stöbern zeigte “Hanni v. Eulengrund” unter Marko Kuhnert.                    Alle Gespanne kamen in den I. Preis. Bester wurde mit 321 Punkten “Apollo v. Tannengrund” mit seinem Führer Uwe Göricke.

Am 10.10.09 gingen die Gruppen nach der Begrüßung und dem Anblasen zur Wald- bzw. Wasserarbeit. Die Gruppe I absolvierte am ersten Tag die Wald- und Wasserarbeit. In diesen Fächern konnten ”Anja v. Carolinenhof” unter Siegfried Hönig,” Dito II v. Birkeneck” unter Walter Kaltenberger und “Enzo II v. Birkeneck” unter Hartmut Harant gute bis sehr gute Leistungen zeigen.

Die Gruppe II ging zur Wasser - und Feldarbeit. Hier zeigte “Dante v. d. Wallmey”, eine Magyar Viszla- Hündin, unter Frank Wassilewski, die beste Arbeit der Prüfung. Im Feld zeigten all drei Gespanne, dass sie sehr gut vorbereitet waren und eine sehr gute Nase besitzen.

Der zweite Tag begann für alle Gespanne mit dem Gehorsamsfach “Verhalten auf dem Stand”. Hier gab es keine Probleme, da alle Hunde angeleint blieben. Gruppe I arbeitete ihre Feldfächer ab und die Gruppe II die Waldfächer.

“Senta v. Großvaterstuhl” unter Manfred Blume zeigte hier die beste Schweißarbeit und “Illex v.d. Dianaburg” unter Ronny Dally zeigte ausgeglichene sehr gute Arbeiten. Suchensieger wurde “Dante v. d. Wallmay” unter Frank Wassilewski mit 334 Punkten und einem I. Preis. Mit 297 Punkten kam “Dito II v. Birkeneck” unter Walter Kaltenberger ebenfalls in den I. Preis. 3 Gespanne erreichten einen II. Preis und ein Gespann den III. Preis.

Nach der Auswertung durch den Prüfungsleiter Heinz Gräber und einem zünftigem Essen , ging es dann zum gemütlichen Teil über, bei dem auch Jägerlatein und wahre Geschichten erzählt wurden.

Weidmannsheil

Wolfgang Steinbeck

Richterbesprechung

 

   

   

   

   

 


Herbstzuchtprüfungen der Landesgruppe am 05.09.09 in Förderstedt (Börde) und am 06.09.09 in Satuelle (Altmark)

An diesen beiden Tagen, bei bewölktem, leicht windigem, Wetter wurden am 05.09.09 in drei Gruppen 11 Weimaraner, ein DD und am 06.09.09 in 2 Gruppen 7 Hunde, davon 6 Weimaraner und ein DK geprüft. Da der Boden sehr feucht war, waren an beiden Tagen die Bedingungen für die Hunde in der Feldarbeit optimal. Die Hundeführer und Zuschauer fanden, durch den auffrischenden Wind das Wetter natürlich nicht so schön. Zum Glück fing es am Sonnabend erst nachdem die Hunde durchgeprüft waren, zu nieseln an. Bei der Feldarbeit und am Wasser zeigten die meisten Hunde sehr gute Leistungen. Am 05.09 konnten Gesamtpunkte von 136 Pkt. bis zum Suchensieger “Jerosch vom Hünengrab” unter seinem Führer Herbert Schulze 190 Pkt. erreicht werden.

Der Gesamtdurchnitt aller durchgeprüften Hunde betrug 170 Punkte. Erfreulich war, dass der Zwinger “von der Dianaburg” mit 4 Hunden vertreten war, die gute bis sehr gute Leistungen zeigten. Das Prüfungswasser war für die Wasserarbeit durch die breiten mit Einstiegen versehenen Schilfstreifen ideal für die Wasserarbeit.

Am Sonntag, den 06.09.09 wurden ebenfalls optimale Bedingungen vorgefunden. Durch eine ansteigende Üferböschung rund um den Teich und durch sehr guten Schilfbesatz des gegenüberliegenden Uferbereiches, konnten die Arbeiten der Hunde gut beobachtet und von den Richtern bewertet werden. An diesem Tag gab es Bewertungen von 137 Pkt. bis zum Suchensieger “ Enno II vom Birkeneck” unter seinem Führer Nico Heinecke mit 187 Pkt. Alle 7 Hunde erreichten einen Punktedurchschnitt von 175 Punkten.

In Satuelle war der Zwinger “vom Birkeneck “ mit 5 Hunden vertreten, die einen sehr guten Gesamtdurchschnitt erreichen konnten. Erfreulich für die Landesgruppe war, dass alle Hunde die Prüfungen bestanden und keine negativen Anlagen am Wasser sowie in der Feldarbeit zeigten. Auch ein Lob an beide Gaststätten, die wie auch in den letzten Jahren, die Hundeführer, Richter und Gäste zur vollen Zufriedenheit mit Essen und Trinken versorgt haben.

Nicht zu vergessen die Bläsergruppe, die an beiden Tagen für die musikalische Umrahmung gesorgt hat. Diese beiden Prüfungstage waren für alle Beteiligten ein Erfolg.

Weidmannsheil

Wolfgang Steinbeck

 

 

 
   
   

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Familientag der Landesgruppe Sachsen-Anhalt 2009

Der Vorstand der Landesgruppe Sachsen-Anhalt unter Leitung des Vorsitzenden Heinz Gräber hatte alle Mitglieder, Angehörige und Weimaranerfreunde zum Familientag am 05.07.2009 nach Susigke bei Aken zum Erfahrungsaustausch und gemütlichem Beisammensein eingeladen. Dieser Einladung sind bei herrlichem Wetter 70 Mitglieder und Weimaranerfreunde, meist mit ihren Hunden, gefolgt.

Nach der Begrüßung durch die Bläsergruppe, gab Heinz Gräber bekannt, wie er sich den Ablauf des gemeinsamen Tages gedacht hat. Bis zum Mittag war geplant, den 12 anwesenden Führern mit ihren Junghunden zu zeigen, wie man spielerisch die Hunde, insbesondere im Bereich der Abrichtung, auf Prüfungen vorbereiten kann.
Alle Anwesenden sollten dieses Treffen wieder einmal nutzen, Freunde und Bekannte zu treffen. Die 12 Hundegespanne wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei eine Gruppe von Dr. Thomas Feindt und seiner Frau Iris Feindt und die zweite Gruppe von den W. Tappert, H.Gräber und W. Steinbeck geleitet wurden.
Die Übungen begannen mit der Reizangel, an deren Enden Attrappen gezogen wurden, wodurch der Jagdtrieb, der Greiferwillen und die Vorstehanlage des Hundes  festgestellt werden konnte.
An diesen Übungen konnte man bei dem einen oder anderen Hund erkennen, wieweit schon mit den Junghunden gearbeitet wurde.
Hierbei wurde auch gezeigt, wie sich die Hunde am “flüchtigem Wild” verh und sie gewillt waren, Wild zu verfolgen und zu fassen.
Weitere Übungen waren neben der Leinenführigkeit, Sitz und Platz auch das Ablegen.
Dann gingen die Junghundgruppen zum Wasser.
Hier sollte den Führern gezeigt werden, wie ich den Junghund ins Wasser bringen kann. Auch bei diesen Übungen war die Reizangel ein sehr gutes Hilfsmittel. Es war gut zu sehen, dass kein Junghund Angst vor dem Wasser hatte.
Dr. Feindt zeigte am Wasser eine sanfte Methode, wie man dem Junghund das Apportieren beibringen kann.
Gegen 13.00 Uhr ging es dann zum Schüsseltreiben in die Gaststätte “Zur Friedenseiche”. Wie immer gab es eine gut zubereitete Erbsensuppe mit Speck und Würstchen.
Bis zur Kaffeezeit wurden Kontakte geknüpft und vertieft sowie Erfahrungen und Jagd- Erlebnisse die man mit seinen Vierbeinern gemacht hat, ausgetauscht. Nach einem reichlichen Kaffee- und Kuchenangebot klang der Familientag gegen 17.00 Uhr zu voller Zufriedenheit aller aus. In diesem Zusammenhang noch ein Dankeschön an die Gaststätte, den Revierinhabern und vor allem den Organisatoren für diesen erfolg reichen und schönen Tag.
 

Weidmannsheil

Wolfgang Steinbeck
 

 

 

   
   
   
   
 

 


 

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Verbandsschweißprüfung am 27.06.2009 bei Loburg Sachsen-Anhalt

Am 27.06.2009 wurde unter Prüfungsleitung von Heinz Gräber unsere erste Verbandsschweißprüfung in diesem Jahr durchgeführt.

Vier Weimaraner waren gemeldet, ein Gespannführer hat ohne Angaben von Gründen seine Teilnahmeabgesagt. So konnten nur drei Gespanne Gespanne bei optimalen Witterungs- Bedingungen geprüft werden. Zum Glück hat es während der Prüfung nicht geregnet, obwohl der Boden durch Niederschläge am Vortage gut durchfeuchtet war.

Nach der musikalischen Begrüßung durch die Bläsergruppe wurden die Fährten ausgelost.

Mit der Los-Nr. 2 konnte das Gespann von Uwe Göricke mit “Apollo vom Tannengrund” um 9.30 Uhr die Arbeit auf der Wundfährte beginnen. Der Rüde arbeitete die ersten 500 m sicher und ruhig, beim zweiten Wundbett wurde der Winkel nicht angenommen und der Richterobmann musste das Gespann abrufen. Nach ca. 700 m kam das Gespann ca. 20 m von der Fährte ab, korrigierte sich aber selbstständig und um 9.58 Uhr konnte der gefundene Frischling verblasen werden. Die gesamte Arbeit wurde von der Richtergruppe mit einem II. Preis bewertet.

Als nächstes Gespann kam Heiko Oswald mit seiner Hündin “ Fina von der Menzer Heide “ zum Anschuß und begann dort zügig und sicher mit der Arbeit auf der Wundfährte. Obwohl deutlich zu sehen war, das Nachts die Sauen am ersten Wundbett die Verweiserstücken schmecken ließen, nahm die Hündin nach kurzem Bewinden des Wundbettes die Fährte wieder auf. In ihrer ruhigen Art und in der guten Zusammenarbeit kamen die Hündin und ihr Gespannführer sicher zum Stück.

Nach dem Verblasen des Stückes wurde durch die Richtergruppe diese sehr gute Arbeit mit dem I. Preis belohnt.

10.40 Uhr konnte dann das dritte Gespann mit dem Führer Dietmar Schuch und seiner Hündin “ Isa vom Hünengrab “ die Arbeit am Wundbett beginnen.

Diese Arbeit war die Schwierigste, da die Fährte einige Meter an einer Dickung vorbei ging, in der vermutlich Sauen lagen. Die Hündin hat dies mitbekommen, konnte aber durch das beruhigende Einwirken des Hundeführers auf der Fährte gehalten werden und in sichere Weise die Fährte bis zum Endstück arbeiten. Das Stück wurde verblasen und die Arbeit von der Richtergruppe mit dem I. Preis belohnt.

Nach dieser letzten Arbeit ging es dann zur Auswertung, der Preisverteilung und dem Schüsseltreiben zum Suchenlokal.
Wir saßen noch zwei Stunden bei Radler und Kaffee beisammen und es wurde noch so manches Jagderlebnis erzählt.

Weidmannsheil

Wolfgang Steinbeck
 

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Jahreshauptversammlung der Landesgruppe Sachsen-Anhalt

Am 21.03.2009, 14.00 Uhr wurde die Jahreshauptversammlung der Landesgruppe
Sachsen-Anhalt durch die Bläsergruppe mit dem Signal “ Begrüßung “ eröffnet.
Anschließend begrüßte der Vorsitzende der Landesgruppe Heinz Gräber die anwesenden Mitglieder und Gäste.
In diesem Jahr nahmen leider nur 26 Mitglieder und vier Gäste an der Versammlung teil. Da in unserer LG auch Mitglieder aus Brandenburg und Mecklenburg - Vorpommern sind und das Wetter nicht mitspielte war auch mit größerer Beteiligung nicht zu rechnen.
Nach einer Kaffee und Kuchenrunde verlas Heinz Gräber die Tagesordnung. Im Rechenschaftsbericht ging er auf die Prüfungen und Veranstaltungen im letzten Jahr ein.

Zur VJP wurden von 35 gemeldeten Hunden 34 geprüft. Alle Prüflinge konnten die Prüfung bestehen.
Zur HZP meldeten sich nur 28 Gespanne, davon wurden 23 geprüft und 18 Hunde bestanden die Prüfung und es wurde ein Durchschnitt von 169 Pkt. erreicht.
Insgesamt wurde eingeschätzt, dass die Ergebnisse beider Prüfungen unter  dem Durchschnitt der anderen Jahre lagen.
Zur Verbandsschweißprüfung wurden 3 Hunde in Loburg geprüft, ein Gespann kam in den I. Preis und zwei Gespanne in den II. Preis. Von den 11 zur VGP gemeldeten Hunden wurden neun geprüft. Acht Hunde bestanden diese Prüfung mit einem Durchschnitt von sehr guten 309 Pkt.. Für unsere Prüfungen stehen aus den eigenen Reihen 13 Verbandsrichter zur Verfügung, davon 7 Verbandsschweißrichter und ein Anwärter durch die gute Zusammenarbeit mit anderen Vereinen standen immer ausreichend Richter bei Prüfungen zur Verfügung.
In der vergangenen Zuchtperiode fielen von unseren Züchtern sieben Würfe, damit konnte die Nachfrage nach Welpen befriedigt werden.
Im weiteren Verlauf seines Berichtes ging der Vorsitzende auf die Jahreshauptversammlung des Weimaraner Klub e.V. am 14.03.2009 in Fulda ein.
Er machte besonders Ausführung zum Wahlgeschehen und zur Abstimmung der eingegangenen Anträge.
Alle anwesenden Mitglieder unserer Landesgruppe begrüßten, dass Herr Giesemann weiterhin dem Verein als Zucht- und Prüfungswart zur Verfügung steht.
Die diesjährige Prüfungsplanung wurde bekannt gegeben und zur Vorbereitung der HZP zwei Wasserübungstage eingeplant.

Unser Familientag, der am 05. Juli 2009, 10.00 Uhr wieder in Susigke stattfindet, beschränkt sich diesmal nur auf Welpen- und Junghundprägung, damit für alle Teilnehmer ausreichend Zeit verbleibt, um sich über Erlebnisse und Erfahrungen mit unseren “Grauen” auszutauschen. Alle Weimaranerbesitzer sollten jedoch die Hunde mitbringen.
In der Diskussion berichtete Herr Wilhelm Tappert über die ersten Erfahrungen im Schwarzwildgatter in Schweinitz Die Nachfrage im Gatter ist zur Zeit sehr groß.
Nach seinem Bericht konnten fast alle Hunde die erforderlichen Vorderungen erreichen.

Nach dem Schlusswort des Vorsitzenden kam es noch zu einem regen Erfahrungsaustausch der Mitglieder und Gäste.

Wolfgang Steinbeck
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Jugendsuche der Landesgruppe Sachsen-Anhalt am 18. und 19.04.2009 in Förderstedt

Bei sehr gutem Prüfungswetter wurden am 18.04. und 19.04.2009 zur
VJP 25 Hunde gemeldet, davon erschienen 18 Weimaraner und drei Deutsch-Drahthaar. Wie auch in den vergangenen Jahren waren die Richtergruppen aus Vertreter der Drahthaar-, Münsterländer-, Kurzhaarvereine und des Weimaraner Klubs zusammengesetzt, wodurch eine objektive Beurteilung der Leistungen der Hunde gewährleistet wurde.
Am ersten Prüfungstag wurden neun Hunde in zwei Richtergruppen geprüft. Beide Richtergruppen kamen mit ihren Prüflingen an genügend Haar- und Federwild, so dass jeder Hund an mehreren Hasenspuren geprüft werden konnte. Auch das Vorstehen konnte von allen Hunden zur Zufriedenheit der Hundeführer und Richter ausreichend gezeigt werden. Bei einer Punktespanne von 54 bis 75 Punkte wurde ein Durchschnitt von 67,33 Punkten erreicht. Erfreulich davon war, dass bei vier Hunden der Laut festgestellt werden konnte.

Am folgenden Tag wurden 12 Hunde in drei Richtergruppen geprüft. Auch an diesem zeigte sich bei sehr günstigen Witterungsbedingungen und relativ hohem Wildbesatz, dass auch diese Hunde bei der Prüfung sehr gute Anlagen zeigten.
Die Punktespanne reichte von 58 bis 77 Punkte. Auch an diesem Prüfungstag konnte bei fünf Hunden der Laut festgestellt werden. Von den sechs geprüften Hunden des Zwingers “ vom Birkeneck” gaben fünf Hunde spur- bzw. sichtlaut. Das ist für den Zwinger ein erfreuliches Ergebnis, da ja diese angewölfte Eigenschaft für die spätere Verbandsschweißprüfung und die Arbeit im Sauengatter Voraussetzung ist.

Wir hoffen, dass zur Herbstzuchtprüfung alle Hundegespanne mit guter Vorbereitung wieder dabei sein werden.

Weidmannsheil

Wolfgang Steinbeck